Persönlicher Kongressbericht von Agnes Barmettler

7. Internationaler Labyrinth Kongress, in Lettland

6.–9. August, 2015 Latvia,
Engures novads, Smārdes pagasts, Erholungszentrum Valguma pasaule
www.valgumapasaule.lv

„In die Tiefe gehen“

Do. 6. August, Tag der Begegnung
Fr. 7. August, Tag der Erfahrenheit und Inspiration
Sa. 8. August, Tag der Schaffensfreude
So. 9. August, Tag der Weiterentwicklung

KongressteilnehmerInnen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien und Lettland sind der Einladung von Vita Beļavniece und Viesturs Serdāns gefolgt und bekommen in mehrfacher Weise Gelegenheiten in die Tiefe zu gehen. In die eigene oder im gegenseitigen Austausch, beim Besuch und Gestalten von Labyrinthen am Tagungsort inmitten des Kemeri Nationalparks oder bei Ausflügen ins Landesinnere und an die Küsten. Nicht zuletzt ermöglicht dieser Kongress ein Eintauchen in eine Kultur voller Tiefe und Lebensfreude, welche die Menschen dieses Landes mit den Angereisten teilen.

Was heisst in die Tiefe gehen, in die Tiefe kommen? Aus der Tiefe schöpfen und erleben? Vertiefen? sich selbst sowie Andere und Anderes vertieft wahrnehmen? Was ist tief erfahren, tief lieben, leiden, lernen, denken und austauschen? Wie gelingt tief werden und tief sein…?

Selbstverständlich braucht es dafür nicht unbedingt ein Labyrinth. Wenn ich entdecken soll, was in mir steckt, gelingt das vor allem in Reibung mit anderen Menschen, mit denen ich in die vielfältigen Tiefen meines Daseins sehen und gehen lerne und dabei auch meine Grenzen wahrnehmen und erkennen kann. Es scheint ein Bedürfnis von Menschen zu sein, Erfahrungen weiterzugeben, ihr Wissen in eine verdichtete Gestaltungsform zu übertragen, um es andern zugänglich zu machen via Bilder, Lieder, Geschichten, Gesten, Formeln und Zeichen. Das Labyrinth ist so ein Vermächtnis, von zahlreichen Kulturen überliefert, ein komplexes Urbild der Menschheit. Es ist also nicht nur für mich eine Einladung in die Tiefe zu gehen. Ich kann die vorgegebenen Beschränkungen als wegweisende Chance wahrnehmen, mich darüber ärgern oder mich einlassen auf einen Prozess, der mir noch ungeahnte Möglichkeiten von Entfaltung offen lässt.

Deshalb freue ich mich auf die Zusammenkunft von Menschen, die sich auf ein solches Thema mit dem Labyrinth einlassen wollen. Ich will mit andern Kongress Beteiligten ihre Art von Tiefe erleben, wohlwissend ich werde da Bekannten und Unbekannten begegnen in einem mir fremden Land mit Sprache und Sitten, die ich möglicherweise nicht verstehe.

In den folgenden Tagen wird sich zeigen: Unsere lettischen GastgeberInnen führen uns unaufdringlich und mit einer allen verständlichen Sprache in die Tiefe ihrer Kultur und gleichzeitig vermitteln sie uns mit einem sorgfältig vorbereiteten Programm auch tiefere Einsichten in wesentliche Eigenschaften von labyrinthischen Prozessen. Ich möchte das hier an einigen Beispielen aufzeigen.

Der Kongressort: im Hotelzimmer eine Rose und wohlriechender Balsam mit einem persönlichen Willkommen, im hellen Speisesaal lokale kulinarische Köstlichkeiten, in der Umgebung ein grosser Park mit zahlreichen Wegen und Stegen in die Tiefe der Wälder, zum zauberhaften See


© Ursa Weiss

und zu den Labyrinthplätzen unter freiem Himmel. Lauter gute Möglichkeiten, um in die Stille zu gehen oder gemeinsam diverse Eindrücke und neue Erkenntnisse auszutauschen und zu vertiefen. An allen Kongresstagen sorgen Vita und die beiden Übersetzerinnen Daina Burve und Ilze Pasternaka für die sprachliche Verständigung und viele lokale HelferInnen im Hintergrund für zahlreiche Überraschungen. Aus der Tiefe der Schlafs weckt uns täglich die Flötenmusik von Regula Farner Rachdi, die uns auch unterwegs immer wieder begleitet.

Viele der TeilnehmerInnen nutzen die Gelegenheit, länger im Land zu bleiben. Deshalb gibt es vor und nach dem Kongress zusätzlich eine Auswahl von Möglichkeiten, es besser kennenzulernen.

z.B. am 5.8. als Vorprogramm eine Reise ins Kurland: In Kuldiga bekommen wir von Ilga Pranca-Hartinger eine Stadtführung, die gleichzeitig Einblick in die zum Teil tragische Geschichte dieses Volkes gibt. Dort treten wir eine gemeinsame Labyrinth Spur ins feuchte Gras eines Parks und lernen, was das Wort Labirinti in der lettischen Sprache bedeutet: „gut in Bewegung sein oder sich schön bewegen“.


© Erwin Reissmann

Nach dem Mittagessen ein Gang zum breitesten Wasserfall mit sichtbarer Badefreude der Bevölkerung am bisher heissesten Tag des Jahres. Am Abend eine festlich gedeckte Tafel im abgelegenen Wohnhaus der Künstlerin Laila Kelle, unterwegs umarmen einer uralten Eiche…


© Erwin Reissmann

Bei solchen Einführungen in Begleitung von ortskundigen Frauen können alle Beteiligten besonders viel vom Gastland erfahren und sich auch gegenseitig näher kommen.

Donnerstag, 6. August, Tag der Begegnung: Bis 17.30 Anreise und Anmeldung

Am Morgen vor der Kongresseröffnung wandern einige in die Tiefen der Wälder und Moore, andere richten eine Ausstellung ein, um am kommenden Tag je ihr besonderes Labyrinth Engagement vorzustellen. Mit Erwin Reissmann inspiziere ich an diesem Morgen den vorbereiten Platz für das neu zu bauende Baltische Labyrinth, das bereits in den Sand eingeritzt ist für die richtige Platzierung der wegweisenden Strukturwände. Diese vorgesehenen Wegbegrenzungen werden von Jugendlichen im Hintergrund schon seit Tagen beschriftet. Wer will kann am Mittag kurz zum Meer fahren und eintauchen ins kühlende Nass oder im tiefen Sand mit den Füssen eine Labyrinthspur hinterlassen und am Nachmittag die Wachslichter selber gestalten, die dann am Abend beim angekündigten Feuerritual eingesetzt werden sollen.

Während der Kongress Eröffnung mit Vorstellungsrunde lernen wir von einem Mädchenchor das Kongresslied „spigulo saulit“ (Glänz Sonne glänz!) und wir hören noch weitere Lieder beim festlichen Abendessen.


© Viesturs Serdāns

Auf dem anschliessenden Weg zum Labyrinth erwartet uns in der Mitte eines Natur Konzertraumes ein grosses Feuer. Die Akustik in diesem stillen Flusstal ist so gut, dass wir sogar die leisesten Klänge der traditionellen lettischen Volksmelodien hören, welche von der bekannten Kokla Spielerin Laima Jansone www.laimajansone.com/en/ vorgetragen werden.


© Erwin Reissmann

Ihr Spiel begleitet später auch unsern Gang durchs klassische Labyrinth, das inzwischen von den Wachslichtern erleuchtet als Sonnensymbol in die Nacht hinein strahlt. Die Volksmusik eines Landes ermöglicht oft eine innige Begegnung mit den Menschen dort, sie öffnet uns auch hier einen Weg in die Tiefe ihrer Seele.

Inzwischen haben Männer im Hintergrund unsern nächtlichen Rückweg durch den Wald mit Fackeln beleuchtet.


© Gabriela Babel Singh

Auf der Anhöhe wieder ein grosses Feuer und, durch einen Bilderrahmen sichtbar, tief unten auf dem Fluss schwimmen jetzt vielleicht unsere Lichter im Wasser. Die Fackeln führen uns weiter auf die andere Seite des Hotels Richtung See und hinunter zum Bootssteg, wo wir je ein Stäbchen Lärchenholz entzünden und in eine schwimmende Schale legen. Unser gemeinsames Feuer ist jetzt entfacht. Anschliessend wird es vom Boot in die Mitte des Sees gezogen, wo es dann von der Strömung erfasst ins Meer schwimmt.


© Gabriela Babel Singh

Still und andächtig schauen wir den Flammen im Wasser nach. Mich hat dieser Abend mit seiner vielseitig überraschenden Art von Begegnung und Beisammensein tief berührt.

Freitag 7.8. Tag der Erfahrenheit und Inspiration

Morgenspaziergang - unterwegs auf dem Barfußpfad und mitten drin ein Tanz im Urlabyrinth.


© Viesturs Serdāns

Sowohl körperliche wie intellektuelle Erfahrungen sind meist mit Sinneswahrnehmungen verbunden und werden an jene Gefühle gekoppelt, die als tiefes Erlebnis empfunden werden. Alles was weh tut oder glücklich macht, geht tief unter die Haut und bleibt nicht nur im Gehirn als lebendige Erinnerung wach, sondern zeigt sich oft mit steigendem Alter auch sichtbar vertieft auf der Haut. Solche Erfahrungen können in verwandten Situationen überall und jederzeit wieder auftauchen und sich mit neuen Erlebnissen verknüpfen. Es hilft mir zum Beispiel, wenn ich den tieferen Sinn von irgend etwas erfahren möchte, oder mich einfach in eine Arbeit vertiefen will, dass ich mich mit all meinen Sinnen darauf einstimme und mich von dem inspirieren lasse, was ich höre, taste, rieche, schmecke, sehe. Ich lasse mich darauf ein, wie es mir dabei geht, wie ich mich fühle. Gedanken und überraschende Einfälle kommen dann meistens von selbst dazu.

© Gabriela Babel Singh

© Gabriela Babel Singh

Und so etwas ereignet sich beim heutigen Morgenspaziergang. Barfuss unterwegs mit jedem Schritt auf ständig wechselndem Untergrund; dabei entwickelt sich bei unserem Gang ein locker fröhliches achtsam Werden. Spätestens beim Spiegel am Ende des Pfads oder anschliessend bei heissem Tee und beim Eintauchen der Füsse ins warme Wasser, mit Rosenblättern parfümiert, hätte man gewahr werden können, wie raffiniert das GastgeberInnen Team uns diesmal via sinnliche Erfahrungen verführte, in unterschiedliche Tiefen zu gelangen. Erneut ein sinnstiftender und inspirierender Einstieg ins Kongress- und Tagesthema!

© Gabriela Babel Singh

Die folgenden Stunden bis zum Abend dienen der Vertiefung in die Labyrinth Erfahrungen und Engagements, welche die Beteiligten austauschen wollen oder sich für die eigene Arbeit mit dem Labyrinth inspirieren lassen. Bei der Ausstellung werden diverse individuelle Tätigkeitsbereiche mit dem Labyrinth vorgestellt und mit Bildern illustriert oder es folgt ein Bericht zum Projektablauf eines Friedenslabyrinths, das gleichzeitig während des Kongresses in Palästina gebaut wird. Bei einem Vortrag im Seminarraum zeigt uns der lettische Künstler Ojārs Rode seine labyrinthischen Arbeiten. Später erarbeiten wir bei einem Tiefgang in kleineren Gruppen je ausgewählte Themen zum Labyrinth. Viele der Anwesenden nutzen auch während des ganzen Kongresses die Gelegenheit, ihre Wahrnehmungen mit dem Labyrinth in Verbindung zu bringen, ihre Erfahrungen gegenseitig auszutauschen und in Reibung miteinander ihr Labyrinth Verständnis erweiternd zu vertiefen. Nicht zuletzt auch bei der praktischen Arbeit, beim Bau des Baltischen Rads am kommenden Tag.

Samstag, 8. August, Tag der Schaffensfreude

Eingeleitet am Morgen durch einen Ausflug zur Vogelbeobachtung am Kanieris See,


© Gabriela Babel Singh

wo wir eine wohltuende Schweigestunde zum Schöpfen von neuen Energien auskosten, ehe wir an die Ostsee gefahren werden zum erfrischenden Baden, oder was immer uns erfreut. z.B. Labyrinthe anlegen in der Mulde einer Düne, ehe wir uns zu einem „Picknick“ im Garten einer alten Dame einfinden sollen. Inzwischen hat das Küchenteam unseres Kongresshotels die Tafel mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten für uns zubereitet und die Köche grillieren die warmen Speisen an Ort.


© Gabriela Babel Singh

Ihre Schaffensfreude für uns Gäste ist nicht zu übersehen und wird uns mit einem stärkenden Energie Schub in die eigene Schaffenskraft hineinführen; denn am Nachmittag bauen wir auf dem vorbereiten Platz gemeinsam ein grosses Baltisches Labyrinth. Seine Wegbegrenzungen bestehen aus verschieden farbigen flachen Holz Figuren mit ausgebreiteten Armen und Stahlfüssen, die sich leicht einstecken lassen im sandigen Untergrund. Hunderte dieser Figuren tragen bereits je einen Namen, der im Lettischen Jahres Kalender vorkommt. Also arbeiten wir heute mit über Tausend lettischen Menschen in verschiedenen Grössen, die mit unserer Hilfe je ein Teil eines ganz besonderen Baltischen Rades werden sollen. - Unser Kongress schenkt der Bevölkerung dieses Landes ein echt lettisches Labyrinth. Alle, die künftig darin gehen, werden sich selbst darin finden und sich fortlaufend an Menschen erinnern, die sie kennen. Dieses Labyrinth wird allein schon deshalb ein Begegnungsort der ganz besonderen Art sein, denke ich, während wir die Figuren, nach Farben geordnet, reihum von innen nach aussen platzieren. Einige beschriften draussen noch weitere Figuren, Andere bringen sie in den gewünschten Farben zu uns auf den Platz. Eine wahre Freude ist das gemeinsame Schaffen an diesem Bild, das zunehmend die Gestalt von tanzenden Menschen Wellen annimmt.


© Viesturs Serdāns


© Viesturs Serdāns

Inzwischen ist die Familie Igauņi eingetroffen, welche uns später in die lettische Tanzkultur einführen wird.

© Gabriela Babel Singh

Zusammen mit diesen Frauen und Männern gehen wir noch vor dem Abendessen unsern ersten Gang in die Tiefe unseres neu gebauten lettischen Labyrinths. Wir benutzen seine Choreographie der Wegführung und machen gemeinsam eine absurde Erfahrung: eine Gruppe nimmt den Eingang für den kurzen Weg bis zur Mitte und folgt gleich anschliessend dem langen Weg hinaus. Die andere Gruppe nimmt den Eingang für den langen Weg hinein und geht nun parallel zur ersten Gruppe im Umgang daneben. Obwohl die beiden Gruppen in je entgegengesetzte Ziel Richtungen gehen, können sie Hand in Hand nebeneinander wandern bis zu dem Wendepunkt, wo sie einander entgegenkommen und auf einer kurzen Wegstrecke wirklich hautnah begegnen. Nach dieser Kreuzung folgt jede Gruppe weiterhin ihrer Weg Richtung hinaus oder hinein. Die eine Gruppe wandelt nun auf der bisherigen Wegstrecke der Andern und Beide erkennen an den vorhanden Fußspuren vielleicht erst jetzt, dass sie während des ganzen langen Weges in unterschiedlicher Richtung gehen und dennoch Hand in Hand nebeneinander weiterkommen können, egal wo ihr Weg angefangen hat oder wohin er sie führt.

Nach diesem gemeinsamen Gang denke ich, auch wenn jemand allein durch dieses lettische Labyrinth geht, ermöglicht es diverse Arten von Begegnung und es wäre z. B. bestens dafür geeignet, die Verbindung eines Hochzeitspaares in einer tiefsinnigen Weise zu feiern, sowie die Geburt oder den Abschied eines Menschen auf dieser Erde.

Festlich eingestimmt gehen wir weiter zum Abendessen am Feuer. Anschliessend lernen wir etwas von der lettischen Tanzkultur. Bei diesen Volkstänzen bilden sich in raschen Wechseln aus grösseren Gruppen kleinere oder sie verbinden sich in verschiedenen Formationen zu archaischen Zeichen und singen dazu Volkslieder mit entsprechenden Inhalt. Eindrücklich wird diese gemeinschaftliche Gestaltungslust sichtbar in den eingeübten Choreographien bei den grossen Tanzfestivals in Lettland.

An diesem Tag haben wir eine Ahnung vom lettischen Gemeinschaftsgeist bekommen durch die Gestaltung des Labyrinths und beim Tanz bis tief in die Nacht hinein.

© Erwin Reissmann

Sonntag, 9. August, Tag der Weiterentwicklung

Nach dem stürmischen Gewitter und einem unsichtbaren Sonnenaufgang beginnt der letzte Kongress Tag nicht mit dem geplanten Programm. Das Konzert des eingeladenen Komponisten Raimonds Tiguls fällt aus. Dennoch bekommen wir vor dem Frühstück besinnliche Musik aus dem Baltikum mit einem Stück von Arvo Pärt, das der anwesende Dirigent Peter Ehwaldt aus einem live Mitschnitt von einem Konzert mit uns teilt.

Auf Wunsch unserer Gastgeberin Vita, muss auch der romantische Spaziergang zum Chartres Labyrinth wegfallen. Der Waldweg dorthin könnte durch die Nässe und durch umgefallene Bäume schlecht passierbar sein. Sie ermöglicht uns stattdessen den Besuch einer Keramikwerkstatt, wo wir die aussergewöhnliche Arbeitsweise der Künstlerin Madara Bartkevica kennenlernen und selber Hand anlegen dürfen. Zudem wünscht Vita, dass wir bei der Abschiedsrunde noch etwas von den Tiefgängen der einzelnen Gruppen austauschen können, ehe die ersten der TeilnehmerInnen die Rückreise antreten.

Fragen bleiben offen: Haben auch wir, die Angereisten, die Wünsche unserer Gastgeberin erfüllt? Konnten wir in diesen Kongress Tagen die Bevölkerung von Lettland für das Labyrinth begeistern und das öffentliche Interesse der Gesellschaft dafür wecken? Wir werden nach der feierlichen Eröffnung des neu gebauten Labyrinths, welche mit der Bevölkerung im September stattfinden soll, hoffentlich noch mehr davon erfahren.

In zahlreichen stillen Momenten und Gesprächen, auch mit Beteiligten aus dem Gastland, habe wohl nicht nur ich das Kongressthema „in die Tiefe gehen“ an allen Kongresstagen auf unterschiedliche Weise immer wieder neu erleben dürfen und dies auch als grosse Bereicherung für mein Labyrinth Verständnis erfahren.

Ich finde es schade, dass viele Beteiligte der früheren Kongressorte diesmal nicht anwesend sein konnten, um diese lebendige Art von Vertiefung zu erfahren und mit uns zu teilen!

Das lebendige Bild, das ich dank Vita auf der Abschiedsreise am Kap Kolka geschenkt bekommen habe, ist für mich eine Art von zusammenfassender Kongress Rückschau. An diesem Kap umarmen sich die Wellen des kleinen Meers aus der Bucht von Riga und des grossen Meers aus der Ostsee.

- für mich ein unvergessliches Bild meiner Verbundenheit mit Lettland, den Menschen dort und ihrer Kultur - Der 7. Labyrinth Kongress wird hoffentlich bei allen Beteiligten nicht ohne Folgen bleiben!

Beachten Sie bitte auch den Kongress Bericht mit zahlreichen Bildern auf dem Blog von Erwin Reissmann

Hier einige weitere Links zur lettischen Volksmusik
:https://www.youtube.com/watch?v=4XHUdmXyEo8&index=5&list=RDeI-uaV7I0dE

https://www.youtube.com/watch?v=4XHUdmXyEo8&feature=youtu.be

zu TanzBildern mit Gesang
https://www.youtube.com/watch?v=coxbYJmt6GE

https://www.youtube.com/watch?v=Zndy1xIWDXE

Elemente, Lebensalter, Jahr und Tageszeiten als archaische Zeichen getanzt mit grossen Gruppen
https://www.youtube.com/watch?v=RUxLvBMiVHI

Tanzfestival Lieder mit Gruppentänzen
https://www.youtube.com/watch?v=TA5lvBIT4uc