Das Labyrinth als öffentlicher Frauenplatz

Warum ein öffentlicher Frauenplatz?

Diese Formulierung war im Jahr 1990 im Projektkonzept gewählt worden. Es bedeutet, dass auf diesem Platz die Frauen öffentlich ihre Ideen und Meinungen, ihre Kreativität und ihre Aktivitäten leben, zeigen und in die Welt bringen können, sollen, dürfen.

Hier leben und üben wir, welche Kulturform für uns lebensbejahend ist und stark in die Zukunft weist. Ebenso, wie jede Stadt, jedes Dorf einen Fussballplatz und einen Schiessstand hat, sollte an jedem Ort ein Platz zu finden sein, an dem Frauen sich treffen, begegnen und gemeinsam die Welt gestalten. Wir heissen jede Frau willkommen mit ihrem ganzen Sein. Niemals darf hier die Idee, die Initiative einer Frau gering geschätzt oder übergangen werden. Natürlich gilt dieses Prinzip eigentlich für alle Menschen. Wir aber betonen es für die Frauen, weil so viele bisher nicht erleben konnten, dass sie in ihrer Kraft gestärkt wurden, ihre Ideen gefragt und respektiert wurden.

Herzlich willkommen im Labyrinth!

Alle sind eingeladen, sich in Freiheit auf ihre je eigene Art zu beteiligen:

  • durch einen Spaziergang, ein Innehalten im LabyrinthVeranstaltung
  • durch Teilnahme an den Veranstaltungen
  • durch Mithilfe im Garten
  • indem sie neue Impulse schenken
  • indem sie ihre Wünsche hier laut vernehmen lassen
  • indem sie Verantwortung für den Labyrinthplatz übernehmen.

Wir freuen uns auf die Begegnungen und Gespräche im und ums Labyrinth; auf das aktive Miteinander-Tätigsein und den Austausch von Ideen und Erfahrungen.

Dankeschön!Gärtnerinnen

Herzlichen Dank allen, die den Labyrinthplatz wahrnehmen, die uns ideell und materiell unterstützen, ermutigen und stärken.

Herzlichen Dank dem Sozialdepartement und Grün Stadt Zürich für die Unterstützung und Begleitung.

Das Labyrinthteam:
Joly Bächli, Coni Schott, Regula Farner, Ursula Knecht, Zita Küng, Esther Meyre, Rosemarie Trachsel, Cornelia Weber, Gabriela Babel Singh, Lydia Ehinger, Caroline Krüger, Myriam Rudin, Irène Hiller, Gabi Schaub, Julia Deppeler, Lotta Waldvogel, Renate Grob, Myriam Rudin, Andrea Schurter, Susanna Torri.